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    Kinderaktion                                     11. März 2017                

Versucht Pirouetten auf dem Eis zu drehen

                      

An diesem frühlinghaften Nachmittag sind wir mit 7 Kindern und 4 Erwachsenen in die Kälte der Eishalle aufgebrochen, um unsere Künste auf dem Eis auszuprobieren. So kunstvoll waren unsere Darbietungen zwar nicht, aber wir haben ganz viel Spaß gehabt und viel gelacht.

Bildungsveranstaltung                                                       09. Februar 2017

 Alte Kirche - Neue Medien

Wie das Internet die Kirche verändert

 

„Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, …“. Dieses Bibelzitat ist eines der bekanntesten. Aber, wo ist dieser Ort, an dem sich Menschen im Namen Gottes treffen? Ist damit nur ein Kirchengebäude oder einer der anderen Orte in einer Kirchengemeinde gemeint? Vielleicht bieten neuen Medien darüber hinaus auch neue Formen des Zusammenseins im christlichen Glauben?

Diese und ähnliche Fragen erläutert Rainer Gelhot im Pfarrheim im Rahmen einer KAB-Bildungsveranstaltung.

Rainer Gelhot ist Gemeindereferent in den Pfarreien St. Lambertus Ostercappeln, St. Marien Bad Essen und St. Marien Schwagstorf. In der Internetseelsorge ist er bereits seit 2003 tätig, so dass mittlerweile auch die Aufgabe des Beauftragten für die Internetseelsorge in unserem Bistum zu seinen Tätigkeiten gehört.

 

 Rafael bedankt sich bei Rainer Gelhot für den gelungenen Vortrag.

Kurze Einführung

Zu Beginn hören die Gäste wie Kirche bisher besteht. Viele Gläubige sehen Kirche immer noch als einen „Ort vor Ort“ an. Wir stehen dabei jedoch vor folgenden Fragen:

  • Halten wir an alten Strukturen fest?
  • Schotten wir uns ab?
  • Verhindern wir Veränderungen?

Oder wollen wir die Kirche durch Medien erweitern und damit an unsere aktuelle Lebensweise anpassen? So sind z.B Fernsehgottesdienste bereits voll gültige Gottesdienste und auch über das Internet werden Gottesdienste übertragen - dies aber nur live, archiviert werden dürfen diese Gottesdienst nicht.

Was sind neue Medien?

Hierzu zählen v.a. die sogenannten sozialen Medien im Internet. In Internet-Communities gibt es auch Gemeinsamkeiten zwischen den Nutzern und über Facebook kommen viele Menschen zusammen. Trotz der Probleme, die sich mit diesen Formen der Kommunikation auftun (z.B. Bezahlung entweder durch Werbung oder durch Nutzung der eigenen Daten durch Dritte) sind hier Möglichkeiten des Zusammenseins gegeben und werden auch immer häufiger genutzt; dies v.a. von jüngeren Menschen. Diese sozialen Medien sind zu Lebensorten geworden. Und überall dort wo man sich trifft - auch virtuell - entstehen Glaubensorte.

Angebote

Zusammen mit dem Bistum Hildesheim entstehen die „Impulse“. Dies sind kurze Gedanken, die im Advent, in der Fastenzeit und im Sommer, zusammen mit einem aussagekräftigen Bild, herausgegeben werden. Aktuell sind es die Fastenimpulse, die jeder abonnieren kann, entweder als E-Mail oder auch per Whatsapp.

Ebenfalls zusammen mit dem Bistum Hildesheim und verschiedener Orden betreuen pastorale Mitarbeiter die virtuelle Kirche St. Bonifatius in der Internetstadt „Funcity“. Diese Kirche mit ihren ernst gemeinten Angeboten besteht mittlerweile seit 1998. Dieses Angebot zeigt, dass kirchliche Angebote auch jenseits kirchlicher Strukturen möglich sind.

Das Bistum Osnabrück hat mit seiner Aktion „Kirche am Weg“ eine einfache und sehr schöne Möglichkeit geschaffen, sich über Kirchen, Klöster und andere religiöse Orte (Wegekreuze, Hofaltäre etc.) zu informieren. Die Orte werden mit QR-Codes versehen. Werden diese mit dem Smartphone eingescannt, erscheint eine kurze Geschichte über den jeweiligen Ort.

Fazit

Wie erreichen wir Menschen, die wörtlich oder im übertragenen Sinne nicht in eine Kirche gehen? Wer kümmert sich um Menschen, die in ihrer Heimatgemeinde nicht zurechtkommen oder keine Heimatgemeinde haben? Wie kommen wir mit Menschen zusammen, die sagen: „Diese virtuelle Begegnung ist meine Form von Spiritualität!“? Gemeinsam ist all diesen Menschen, dass sie noch einen Bezug zur Kirche haben. Diese „neuen“ Medien können die Form der Kirche durchaus verändern, aber sie erreichen auch Menschen, die sonst nicht erreichbar und damit vielleicht auch für die Kirche verloren wären.

 


 

Zusätzliche Informationen